Jahreshauptversammlung 2022

Nach einer zweijährigen Zwangspause durch die Corona-Pandemie soll dieses Jahr wieder eine Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus stattfinden. Dazu sind alle Ehrenmitglieder, die aktiven Feuerwehrmitglieder, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie die passiven und die Fördermitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwindegg e.V. eingeladen. Herzlich eingeladen sind auch alle interessierten Gemeindebürgerinnen und Bürger.

Die Versammlung findet am 12.05.2022 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Schwindegg statt.

Neben den Berichten des 1. Vorstandes und des 1. Kommandanten stehen Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst sowie Dienstzeitehrungen und Neuwahlen in der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.

Für das leibliche Wohl wird wie die Jahre vor der Pandemie gesorgt sein.

Üblicherweise findet vor der Jahreshauptversammlung ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder statt. Dies ist in diesem Jahr leider nicht möglich, daher wird dieser zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Auf Euer Kommen freut sich die gesamte Vorstandschaft.

ABC-Schutz Erkundung

Vergangene Woche waren zwei unserer Feuerwehrfrauen mit dem in Schwindegg stationierten ABC-Erkunder an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried. Dort nahmen sie am Lehrgang „ABC-Schutz Erkundung“ teil.

Neben unserem Erkunder waren noch 6 weitere ABC-Erkunder aus dem gesamten Freistaat Bayern am Lehrgang beteiligt. Ziel des einwöchigen Lehrganges war es, die Teilnehmer in die komplexe Messtechnik der Bundesfahrzeuge einzuweisen. So bestand der Unterricht nicht nur aus Theorie, sondern war großteils praktisch orientiert. Es mussten Proben genommen werden, Bereiche von chemischen oder radioaktiven Gefahren freigemessen werden und die jeweilige Wettersituation an den Übungsobjekten eingeschätzt werden, um Gefahren für die Bevölkerung oder Umwelt auszuschließen. Die Kenntnisse der Lehrgangsteilnehmer wurden selbstverständlich in reinen Übungsszenarien ohne echte Gefahren unter die Probe gestellt.

Die Teilnehmerinnen kamen sichtlich begeistert vom Lehrgang nach einer Woche wieder zurück nach Schwindegg.

Durch denn neu beschafften Mannschaftstransportwagen (MTW) der Feuerwehr Schwindegg war der Landkreis trotz der Abwesenheit des Erkunders weiterhin gut vorbereitet. So wurden die wichtigsten Messgeräte, die für den Lehrgang nicht benötigt wurden, einfach im Kofferraum des MTWs verstaut.

Vorübergehende Verladung der Geräte im MTW der FF-Schwindegg.

Das Personal für den ABC-Erkunder, der bereits seit einigen Jahren in Schwindegg untergebracht ist, besteht aber nicht nur aus Mitgliedern unserer Feuerwehr. So setzt sich die Mannschaft aus Feuerwehrleuten aus dem gesamten Landkreis zusammen (z.B. FF Mettenheim, FF Obertaufkirchen, FF Walkersaich, FF Mössling) und unterstützt im Sinne des ABC-Konzeptes des Landkreis Mühldorf die örtlich zuständigen Feuerwehren bei Einsätzen mit atomaren, biologischen oder radioaktiven Gefahren.

An dieser Stelle möchten wir uns noch kurz bei allen Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion für die hervorragende Zusammenarbeit bei Einsätzen und Ausbildungen in den letzten Jahren bedanken.

Wer mehr über den ABC-Erkunder des Bundes erfahren möchte, findet einige Informationen auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Neuer MTW für die Feuerwehr Schwindegg

Zum Jahresende gab es noch eine große Überraschung für die Mitglieder der Feuerwehr Schwindegg: Es wurde ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) beschafft. Finanziert wurde dieser zum Großteil mit Geldern des Vereins sowie der staatlichen Förderung.

Neuer MTW

Alter MTW

Da wir seit Jahren eine sehr gute Jugendarbeit leisten und unsere Jugendgruppe zwischen 20 und 30 Personen stark ist, können wir uns einen solchen Neunsitzer bei uns nicht mehr wegdenken. Doch das Fahrzeug soll nicht nur zum Mannschaftstransport genutzt werden. Der Kofferraum des neuen Ford Transit Custom ist deutlich größer als der seines Vorgängers, so können hier auch Geräte wie Tauchpumpen oder Absperrmaterial transportiert werden. Desweiteren steht das Fahrzeug auch dem Katastrophenschutz des Landkreises Mühldorf zur Verfügung, um zum Beispiel bei Einsätzen des ABC-Erkunders, der bei uns stationiert ist, Personal oder Geräte nachzuführen.

Ein neues Fahrzeug wurde benötigt, da der Zustand des Vorgängers immer schlechter wurde. Durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, dem Kreisbrandrat und der Regierung von Oberbayern wurde in kurzer Zeit ein Zuschussantrag bewilligt. Das fast fertige Feuerwehrfahrzeug konnte im Anschluss bei einem Ford Händler in Köln abgeholt werden.

Durch einige Feuerwehrleute wurde noch der Funk so wie einige Halter für Geräte im Fahrzeug angebracht. Das Fahrzeug wurde im selben Design wie die anderen Fahrzeuge unserer Feuerwehr beklebt.

Jahresrückblick 2021

Für die Feuerwehr Schwindegg geht ein ereignisreiches Jahr mit vielen Neuerungen zu Ende. Neben der Neuwahl unserer Kommandanten und der Einführung einer neuen Alarmierung bekamen wir durch den Landkreis sogenannte Chemikalienschutzanzüge (CSA) zur Verfügung gestellt.

Auch wurden wieder vielen Übungen in den unterschiedlichen Bereichen der Feuerwehr durchgeführt. Unserer Aktiven konnten sich des Weiteren wieder bei einigen Lehrgängen im Landkreis sowie an den Feuerwehrschulen des Freistaats Bayern weiterbilden.

Es gab auch wieder einige Einsätze zu bewältigen. So blieb unsere Gemeinde im Sommer zwar zu großen Teilen von den Starkregenereignissen verschont, wir rückten aber zur Unterstützung der Kameraden/-innen der Feuerwehr Mettenheim und Mößling aus. Wenige Monate später kam es bei uns doch zu einer brisanten Hochwasserlage, die nur durch die Hochwasserfreilegung und die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren Walkersaich und Schwindegg sowie des Bauhofs verhindert werden konnte. All dies fand natürlich alles unter den Vorschriften der weiter anhaltenden Corona-Pandemie statt, die auch uns Feuerwehren wie schon 2020 einiges an Einschränkungen und Umstellungen abverlangt hat.

Unsere Statistik zeigt, wie viel von ihrer Freizeit unsere aktiven Mitglieder in diesem Jahr für den Dienst am Gemeinwohl bereitgestellt haben. So fanden dieses Jahr 39 Übungen der aktiven Mannschaft statt. Daraus ergeben sich 496 Übungsstunden, wovon 12 Übungen mit 76,5 Übungsstunden auf die Atemschutzgruppe entfallen.

Aufgewendete Stunden für Termine.

An zehn verschiedenen Lehrgängen konnten 32 Feuerwehrleute teilnehmen. So bildete sich jeweils eine Person zum Gruppenführer und zum Führer im ABC-Einsatz an einer Feuerwehrschule fort. Je fünf Aktive nahmen an der „Ausbildung Eisenbahn“ und der „Ausbildung zum Träger von Chemikalienschutzanzügen“ auf Landkreisebene teil. Ganz besonders freut uns außerdem, dass 8 Jugendliche ihre Feuerwehrgrundausbildung mit dem sogenannten MTA-Abschluss beenden konnten.

Besuchte Lehrgänge.

Die Feuerwehr Schwindegg wurde 2021 zu insgesamt 29 Einsätzen gerufen. Daraus ergeben sich 428,5 Einsatzstunden.

Aufgewendete Stunden für Einsätze.

Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei allen Feuerwehrdienstleistenden für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement im vergangenen Jahr bedanken. Ein großer Dank geht auch an alle Mitglieder des Feuerwehrvereins, die mit ihren Spenden dafür sorgen, dass wir stets gut ausgestattet und abgesichert in den Einsatz gehen können.

Einheitliche Zusatzalarmierung

Die integrierte Leitstelle Traunstein führt in den Landkreisen, die ihrer Zuständigkeit angehören (AÖ, BGL, MÜ und TS), eine einheitliche Zusatzalarmierung ein.

Künftig werden also alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden (Art. 6 BayFwG) nicht nur mehr über die Sirene und die Funkmeldeempfänger alarmiert, sondern zusätzlich noch über eine Smartphone-App.

Seit Anfang Oktober haben wir in der Feuerwehr das neue Ersatzalarmierungssystem eingerichtet. So haben wir die für uns wichtigen Einstellungen in der Software vorgenommen, zwei Bildschirme zur Einsatzvisualisierung angebracht und die App wurde im kleinen Kreis bestehend aus Führungskräfte und Mannschaft getestet.

Anfang November bekamen dann allen Aktiven den Zugang zur App. So nutzen jetzt 62 aktive Feuerwehrleute das neue System. Dies entspricht etwa zwei Drittel der Aktiven der Feuerwehr Schwindegg. Alle anderen, denen die Nutzung der App nicht möglich ist, bekommen im Alarmfall über das neue System eine SMS mit dem Einsatzstichwort zugesandt.

Der Feuerwehrverein beschaffte einen großen Monitor, auf dem im Ruhemodus aktuelle Termine, das Wetter und die Verfügbarkeit der Feuerwehrleute angezeigt wird.

Im Einsatzfall springt die Anzeige des Bildschirmes um und es werden das Einsatzstichwort, die Adresse der Einsatzstelle sowie die alarmierten Fahrzeuge angezeigt. Des Weiteren wird ein Ausdruck generiert, auf dem die wichtigsten Informationen zu dem Einsatz stehen. Auf der Rückseite des Ausdrucks befindet sich eine Anfahrtsskizze zur Einsatzstelle und es werden die vier nächstgelegenen Hydranten angezeigt.

Zusätzlich zu den Bildschirmen und den Ausdrucken befindet sich in unserem Mehrzweckfahrzeug ein Tablet, auf dem ebenfalls relevante Einsatzinformationen, eine Karte mit Hydranten und die Fahrzeuge unserer Feuerwehr angezeigt werden.

Über die Alamos Alarm-App wird aber nicht nur alarmiert, auch die Terminverwaltung läuft über das neue System. In der App gibt es einen Kalender, in dem alle anstehenden Übungen und Termine angezeigt werden, zudem bekommen die Kameradinnen und Kameraden einige Tage zuvor eine Erinnerung über anstehende Termine.

Ende des Jahres werden bei uns alle bisher vorhanden Zusatzalarmierungssysteme durch das neue System der Leitstelle abgelöst. 

Den Großteil der Kosten für die neue Ersatzalarmierung übernimmt der Landkreis Mühldorf, lediglich die Kosten der SMS-Alarmierung fallen auf die Gemeinde Schwindegg zurück.

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim Landkreis Mühldorf sowie der Kreisbrandinspektion, der integrierten Leitstelle Traunstein und der Gemeinde Schwindegg für die Übernahme der Kosten und der Unterstützung bei der Einrichtung des Ersatzalarmierungssystems.

Erweiterte Gefahrgutausstattung in Schwindegg


Die Kreisbrandinspektion Mühldorf am Inn hat ein neues Gefahrgutkonzept entworfen, um die Sicherheit der Landkreisbürger bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern zu verbessern.

Auch die Feuerwehr Schwindegg ist in dieses Konzept mit eingebunden. Durch die Lage unseres Ortes an der Bahnlinie und der Nähe zur Autobahn A94 qualifizierten wir uns neben neun anderen Feuerwehren zur sogenannten „GAMS+ Feuerwehr“.

Dies bedeutet, dass unsere bestehende Ausrüstung (Leichte Chemieschutzanzüge Form2, Pressluftatmer und Dekontaminationsmaterial) für den Gefahrguteinsatz durch zusätzliche Schutzanzüge und Geräte des Landkreises ergänzt werden. So erhalten wir 2 Körperschutzanzüge Form 3 (CSA) und in den nächsten Jahren ein Mehrgasmessgerät. Den Unterhalt und die Wartung dieser Gerätschaften sowie die Ausbildung der Einsatzkräfte, die über die normale Standortausbildung hinaus geht, übernimmt der Landkreis.


So fand unter Leitung des Fach-KBMs Gefahrgut Thomas Schober vergangenes Wochenende an zwei Tagen der Lehrgang „Träger von Körperschutzanzügen im ABC-Einsatz“ im Feuerwehr Ausbildungszentrum statt. Hier qualifizierten sich vier Atemschutzgeräteträger und -trägerinnen unserer sowie vier Kameraden der Feuerwehr Neumarkt St. Veit zum Tragen von Körperschutzanzügen der Form 3, also den sogenannten Chemikalienschutzanzügen (CSA).

Der neu gestaltete Lehrgang kam bei unseren Aktiven sehr gut an, sodass die beiden Tage sehr schnell vergangen waren.

Wir sind stolz darauf, dass wir die zusätzliche Ausstattung des Landkreises erhalten dürfen und so für etwas mehr Sicherheit in unserer Gemeinde und im ganzen Landkreis sorgen können.

Wechsel an der Führungsspitze

Bereits seit April war die Führung der Feuerwehr Schwindegg in der Hand von Notkommandanten, die anstehende Wahl musste aufgrund der Pandemie vertagt werden. Nun wurden die beiden Kommandanten von der aktiven Mannschaft rechtmäßig in ihre Ämter gewählt.

Bürgermeister Kamhuber Roland, Kommandant Göschl Dennis, stellv. Kommandant Hendrych Simon, Kreisbrandmeister Müller Werner(v.l.n.r.)

Die Corona-Pandemie hat auch bei den Freiwilligen Feuerwehren ihre Spuren hinterlassen. Bereits zum zweiten Mal in Folge musste 2021 die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwindegg ausfallen. Das stellte die Feuerwehr vor ein Problem: Die Kommandantenwahl, die nach Ablauf der letzten Wahlperiode anstand, musste zunächst verschoben werden.

Als Übergangslösung bestellte der Gemeinderat in Absprache mit der Feuerwehrvertretung deshalb bereits im April einen Notkommandanten (Dennis Göschl) sowie einen Notstellvertreter (Simon Hendrych) für drei Monate. Diese Zeit drohte nun auszulaufen, zudem war es der Gemeinde ein wichtiges Anliegen, die Wahl möglichst schnell in Präsenz nachzuholen, sobald die Situation es erlaubte.

Deshalb fand die Wahl der beiden Kommandanten am Samstag, den 17. Juli im Feuerwehrgerätehaus im Kreise der aktiven Feuerwehrfrauen und -männer von 16 bis 67 Jahren und unter Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln statt. Im Anschluss spendierte der Feuerwehrverein der aktiven Mannschaft eine Portion Schweinebraten als Ersatz für das alljährliche Spanferkelessen, das aufgrund der Pandemie ebenfalls ausfallen musste. Ebenfalls vor Ort waren der 1. Bürgermeister und aktive Feuerwehrmann Roland Kamhuber, Kreisbrandmeister Werner Müller sowie der Kommandant der Feuerwehr Walkersaich, Stefan Reinthaler, die später den Wahlausschuss bildeten.

Notkommandant Göschl begrüßte zu Beginn die etwa 40 Feuerwehrdienstleistenden und zeigte sich begeistert, dass nach so langer Zeit ein Beisammensein möglich war. Er betonte aber auch den seltsamen Beigeschmack der Veranstaltung – schließlich sei er nun bereits drei Monate lang Kommandant gewesen, wenn auch nicht gewählt. Zudem wurde am selben Vormittag Anton Wendl sen., ehemaliger Schatzmeister der Feuerwehr und Ehrenmitglied, zu Grabe getragen.

Auch Bürgermeister Roland Kamhuber bedauerte den Verlust von Anton Wendl sowie den des ebenfalls kürzlich verstorbenen aktiven Feuerwehrmanns Georg Wagner und zählte einige Momente auf, die er selbst mit den beiden in der Feuerwehr erleben durfte. Zudem betonte er die Wichtigkeit der beiden Feuerwehren im Gemeindegebiet und sicherte ihnen die Unterstützung durch die Gemeinde zu. Bei den Planungen des Feuerwehrhauses in Walkersaich ginge es rasch voran, zudem sei der Gemeinde bekannt, dass auch die Feuerwehr Schwindegg in den nächsten Jahren ein neues Feuerwehrhaus benötige.

Der ehemalige Kommandant, Simon Hendrych, stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt der ersten Führungskraft zur Verfügung. Stattdessen wurde er nun zum Stellvertreter gewählt. Als ersten Kommandanten schlugen die Aktiven Dennis Göschl vor, der bisher das Amt des Stellvertreters bekleidet hatte. Göschl wurde einstimmig zum Kommandanten der Feuerwehr gewählt, auf Hendrych als Stellvertreter entfielen 47 von 48 Stimmen.

Bürgermeister Kamhuber und Kreisbrandmeister Müller gratulierten den beiden zur Wahl. Man freue sich bereits jetzt auf eine weitere gute Zusammenarbeit wie in den letzten Jahren, so Müller. Anlässlich seines Amtswechsels erhielt der ehemalige erste Kommandant, Simon Hendrych, eine Flasche Wein seitens des Bürgermeisters als kleines Dankeschön für die vergangenen sechs Jahre und die geleistete Arbeit, jedoch ausdrücklich nicht als Abschiedsgeschenk – schließlich solle er der Feuerwehr noch viele Jahre erhalten bleiben, merkte Kamhuber augenzwinkernd an.

Realistische Übung mit dem Bahnanhänger im FAZ

Nach langer pandemiebedingter Pause konnte endlich wieder einmal gemeinsam mit der Feuerwehr Mettenheim geübt werden.

Sowohl die Feuerwehr Schwindegg als auch Mettenheim verfügen über einen Bahnanhänger, die gemeinsam bei Unfällen auf der Bahnstrecke München-Mühldorf zum Einsatz kommen. Deshalb müssen solche Szenarien regelmäßig geübt werden. Die Gerätschaften auf dem Anhänger bieten nochmal zusätzliche Möglichkeiten, um schnelle und fachgerechte Hilfe bei Bahnunfällen im Landkreis zu leisten.

Wir trafen uns dazu am 28. Juni abends im Feuerwehrausbildungszentrum in Mühldorf, um unter Anleitung des Fachberaters Bahn, Engelbert Köck, zu üben. Durch den Fachberater und die Kreisbrandinspektion (KBM Dirnberger, KBI Hummel und KBR Lechertshuber) wurde ein realistisches Unfallszenario auf einer Bahnstrecke nachgestellt. So galt es, zwei Personen zu retten, von denen sich eine auf und eine unter einem Wagon befand. Ebenfalls wurde sehr realistisch ein Brand an einem weiteren Wagon dargestellt, den die beiden Feuerwehren löschen mussten.

Bei der Abschlussbesprechung wurde die saubere und routinierte Zusammenarbeit der beiden Mannschaften gelobt. Der Kreisbrandrat bedankte sich bei allen anwesenden Feuerwehrleuten, die sich die Zeit genommen haben, um mit den Bahnanhängern zu üben.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal herzlich bei der Feuerwehr Mettenheim für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken, sowie bei der Kreisbrandinspektion für die Bereitstellung des Bahnanhängers und die Ausarbeitung der Übung.

Wahl der Kommandanten am 17.07.2021

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, liebe Jugendfeuerwehrlerinnen und Jugendfeuerwehrler,

am 17.07.2021 um 19:30 Uhr wird am Feuerwehrhaus die Wahl des Kommandanten und dessen Stellvertreters nachgeholt. Diese musste bekanntlich bedingt durch die Pandemie im Frühjahr ausfallen.

Eingeladen sind alle Feuerwehrdienstleistende ab dem 16. Lebensjahr. Hierzu erhaltet ihr in den nächsten Tagen eine Einladung der Gemeinde.

Die Veranstaltung kann leider aufgrund der anhaltenden Pandemie nicht wie gewohnt als große Jahreshauptversammlung mit den Berichten aus den verschiedenen Bereichen stattfinden, sondern muss sich auf die Wahl der Kommandanten beschränken.

Auf euer Kommen freuen sich die Kommandanten und die gesamte Vorstandschaft.

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