Halbzeitbilanz der Feuerwehr Schwindegg

Auch im ersten Halbjahr 2021 war die Corona-Pandemie ein großes Thema in unserer Feuerwehr. Die Jahreshauptversammlung musste erneut ausfallen und somit auch die anstehenden Kommandantenwahlen. Daher wurden durch den Gemeinderat in enger Absprache mit der Feuerwehrführung am 11.05.2021 ein Notkommandant (Göschl Dennis) und ein stellv. Notkommandanten (Hendrych Simon) bestellt. Die zweite Jahreshälfte bringt auch hier Lockerungen, sodass wir die Wahl der Kommandanten im Kreis der aktiven Feuerwehrdienstleistenden am 17.07.2021 um 19:30 Uhr im Feuerwehrhaus nachholen können.

In den ersten Monaten dieses Jahres waren die Einschränkungen im Übungsdienst so groß, dass unsere Übungen nur online stattfinden konnten. Dieses Angebot wurde von unseren Aktiven sehr gut angenommen, und im Anschluss der Übung war immer noch genug Zeit für den kameradschaftlichen Teil. Sofort, als wir die Freigabe erhalten hatten, wieder in Präsenz üben zu dürfen, wurde das bei uns umgesetzt. So fanden dann die Übungen in kleinen Gruppen mit je neun Personen statt. Seit kurzem können die Übungen wieder in normal großen Gruppen stattfinden. Die einzige Einschränkung, die uns bleibt, aber an die wir uns alle bereits gewöhnt haben, ist die FFP2-Maskenpflicht.

Dass unsere Kommandanten und ihre Gruppenführer/innen die Ausbildungspflicht ihrer Mannschaft gegenüber nicht vernachlässigt haben, zeigen folgende Zahlen.

So fanden bis jetzt 12 Atemschutzübungen statt, wovon zwei Übungen Onlineschulungen waren, dies entspricht 55 Übungsstunden. Ebenso gab es 27 Übungen der aktiven Mannschaft, wovon vier Onlineschulungen waren, dies entspricht 206 Übungsstunden. Auch die Mannschaft des ABC-Erkunders hat bis jetzt 11 Übungen absolviert, von denen nur eine online stattfand. Hier ergeben sich 31 Übungsstunden.

Auch im Einsatzdienst gab es die ganze Zeit über noch Einschränkungen. So durfte in den Fahrzeugen nur eine verringerte Mannschaft sitzen, und zu den Einsätzen nur diejenigen Fahrzeuge ausrücken, die explizit von der Leitstelle gefordert waren. Das war für unsere Aktiven eine besonders schwere Einschränkung, wenn sie unverrichteter Dinge vom Feuerwehrhaus heimgehen mussten, weil es für viele keinen Platz in den alarmierten Fahrzeugen gab. Aber auch hier gibt es seit kurzem erhebliche Lockerungen. So dürfen jetzt unter bestimmten Voraussetzungen die Fahrzeuge wieder voll besetzt werden und auch nicht alarmierte Fahrzeuge können ausrücken.

Trotz Corona-Lockdown waren wir doch bei einigen Einsätzen in den letzten Monaten gefordert. So wurden bis jetzt 228 Einsatzstunden geleistet. Diese teilen sich auf in:

  • 152 Stunden für technische Hilfeleistungs-Einsätze
  • 44 Stunden für ABC-Einsätze
  • 14 Stunden für Brand-Einsätze
  • 18 Stunden für sonstige Tätigkeiten

Wir hoffen, dass in der zweiten Jahreshälfte weiterhin nur Erleichterungen im Feuerwehrdienst stattfinden und die Corona-Maßnahmen nicht erneut verschärft werden müssen. Vielen Dank an alle aktiven Mitglieder für ihr Durchhaltevermögen und ihr Verständnis für die Maßnahmen.